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Ende der 1960er Jahre gab es in Heidenheim bei Ulm, einen Kreis engagierter Christen aus verschiedenen evangelischen Kirchengemeinden. Unter dem Namen „Offener Abend, Heidenheim“ veranstalteten sie in Zusammenarbeit mit dem Offenen Abend, Stuttgart, regelmäßig Vortragabende zu bibelbezogenen Themen für die breite Öffentlichkeit. Dazu wurden jeweils Referenten von außerhalb eingeladen.

Einer der Referenten war der Italiener Dr. Moro. Er war in den 1960er Jahren Leiter der Schweizer Indianermission in Peru und später Pastor der Freien Evangelischen Gemeinde in St. Gallen. Dr. Moro berichtete in Heidenheim und St. Gallen von einer anhaltenden Landflucht der Bevölkerung und entstehenden Slums in Lima, der Hauptstadt Perus. Tausende von Familien verließen jeden Tag ihre angestammte Heimat im Hochland und versuchten, in Lima ihr Glück zu machen. Er beschrieb, wie vor allem die Kinder unter dieser Situation zu leiden haben. Bewegt durch die Vorträge und weitere Gespräche mit Dr. Moro riefen Christen aus Deutschland und der Schweiz gemeinsam eine Hilfe für die Kinder in Lima ins Leben. Es entstand das „Kinderwerk Lima“.

Auf Bitten von Dr. Moro stellte die peruanische Regierung kostenlos ein Stück Land zur Verfügung und schon 1969 konnten drei deutsche und eine Schweizer Mitarbeiterin nach Lima entsandt werden. Bald darauf kam Verstärkung durch eine weitere Gruppe von drei Schweizern und einer deutschen Mitarbeiterin. Sie begannen mit einem Kindergarten für 30 Kinder in dem Elendsgebiet „El Agustino“.

In der Missionszentrale in Heidenheim erhalten Sie eine ausführliche Broschüre über die Entstehung des Kinderwerks Lima..